Diplom- und Masterarbeiten

Aktuelle Ausschreibungen

In der Abteilung "Psychologie in den Bildungswissenschaften" besteht die Möglichkeit, Diplomarbeiten zu pädagogisch-psychologischen Themen anzufertigen. Die Mitarbeiterinnen der Abteilung schreiben hierzu Angebote aus, Sie können jedoch auch gerne mit eigenen Ideen an uns herantreten. Bitte schreiben Sie bei Interesse immer nur eine Mitarbeiterin an, nicht mehrere!


Die Themen sind in der (experimentellen) Lehr-/Lernforschung verortet und orientieren sich an den Forschungsinteressen von Dr. habil. Christiane Baadte, die die Arbeiten auch betreuen würde.

Thema 1) Wirkung und Verarbeitung von Feedback

In diesem Themenbereich werden mit Hilfe experimenteller Methoden Wirkungen von Feedback auf (selbstregulierte) Lernprozesse sowie auf kognitive, motivationale und emotionale Aspekte des Lernens untersucht. Insbesondere sind in diesem Themengebiet folgende Forschungsfragen von Interesse:

  • Welche Eigenschaften des Feedbacks, der Lernenden und/oder der Lernsituation beeinflussen die Effektivität der Rückmeldungen im Hinblick auf die Lernergebnisse?
  • Welche Anforderungen stellt die Verarbeitung von Feedback an das kognitive System der Lernenden (z.B. die Aufmerksamkeitskapazität)?
  • Welchen Einfluss hat das (Fähigkeits-) Selbstkonzept der Lernenden auf die Verarbeitung und die Effektivität von Feedback?
  • Wie wirkt sich Feedback auf Motivation und lernbezogene Emotionen aus?
  • Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Typ und Inhalt des Feedbacks, selbstbezogenen Kognitionen der Lernenden, Motivation und Lernemotionen?

Thema 2) Lernen mit Texten, Abbildungen und multimedialen Lernmaterialien/Lernumgebungen

Das Verstehen von Texten, Abbildungen, illustrierten Texten (= multiple Repräsentationen) und das Lernen in multimedialen Lernumgebungen stellen zum Teil hohe Anforderungen an das (Arbeits-) Gedächtnis der Lernenden sowie an metakognitive und selbstregulative Fähigkeiten. In experimentell angelegten Studien wird in diesem Forschungsgebiet z.B. folgenden Fragen nachgegangen:

  • Welche spezifischen (Arbeits-) Gedächtnisprozesse sind am Lernen mit multiplen Repräsentationen/in multimedialen Lernumgebungen beteiligt?
  • Wie wirken sich individuell unterschiedlich ausgeprägte kognitive Ressourcen auf das (selbstregulierte) Lernen mit multiplen Repräsentationen/in multimedialen Lernumgebungen aus?
  • Wie sollten Lernmaterialien/Lernumgebungen gestaltet sein, damit sie den individuellen Lernprozess sowie lernbezogene Emotionen und Motivation fördern und unterstützen?
  • Welche Auswirkungen hat multimediales Lernen auf das kognitive System der Lernenden?
  • Welche basalen kognitiven Prozesse sind an der Verarbeitung und der Verknüpfung von Informationen aus multiplen Quellen (z.B. Texten und Abbildungen etc.) beteiligt?

Wenn Sie Interesse haben, zu einem Thema in einem dieser beiden Forschungsbereiche eine Masterarbeit anzufertigen, melden Sie sich bitte per Mail bei: Dr. habil. Christiane Baadte, baadte@uni-mainz.de.

Das genaue Thema wird zusammen mit der Kandidatin/dem Kandidaten in einem persönlichen Gespräch festgelegt.


Psychologie lernen mit Fallbeispielen
Das fallbasierte Lernen ermöglicht es Studierenden, theoretische Inhalte auf praktische Fälle zu übertragen und anzuwenden. In einer großen Vorlesung bereiten Studierende die Inhalte durch Fallbearbeitungen nach. In Gruppen kommentieren die Studierenden anschließend gegenseitig ihre Lösungen im Vergleich zu einer Musterlösung. Der Erfolg dieser Maßnahme für den Lernerfolg sowie die mit dem Lernerfolg zusammenhängenden Variablen (z.B. akademisches Selbstkonzept, Leistungen im Vortest, Zielorientierung, Qualität der Falllösungen und Kommentare) sollen im Rahmen von zwei Diplomarbeiten untersucht werden.
Bei Interesse und für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Margarete Imhof


Abgeschlossene Abschlussarbeiten

  • Lisa Marie Bauer: Die Effekte von Prüfungsangst auf selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg in der Arbeit mit Lerntagebüchern. Betreuung: Dipl.-Psych. Katja Schulte-Jakubowski & Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Annika Peitz: Der Einfluss von Achtsamkeit auf selbstreguliertes Lernen in der Arbeit mit Lerntagebüchern. Betreuung: Dipl.-Psych. Katja Schulte-Jakubowski & Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Sindy Weise: Overachievement in Reading and Spelling: Intelligence or Working Memory - What Makes the Difference? Betreuung: Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Gabriela Asunis: Entwicklung eines Instruments zur Beobachtung von Spielverhalten bei Vorschulkindern mit hyperkinetischen Störungen. Betreuung: Prof. Dr. Margarete. Imhof.
  • Jenny Bock: Neue Befunde zur prognostischen Validität des Münsteraner Screenings zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. Betreuung: Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Anna-Theresia Bömer: Frauen und Computer: Geschlechtersteretype von Grundschülerinnen und Grundschülern. Betreuung durch Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Jana Joisten: Einfluss wahrgenommener Validität von Klausurfragen auf den Zusammenhang von Lernstrategien und Lernerfolg. Betreuung durch Dr. Sabine Fabriz.
  • Ana H. Fernandez Ajado: Explaining foreign language listening comprehension: How motivation, metacognitive and cognitive strategies are related to Spanish listening performance among German adults. Betreuung durch Annette Otto (PhD).
  • Kristin Lange: Entwicklung und Evaluation eines 6-wöchigen Zuhörtrainings in Bezug auf auditives Textverstehen und Konzentrationsleistung bei Viertklässlern. Betreuung durch Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Maren Marks: Ein Hund in der Schule - Pädagogische Chance oder Risiko? Betreuung durch Dr. Tatjana Hilbert (Masterarbeit an der Universität Göttingen)
  • Maíra Scholz: Stereotype Threat und Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland. Betreuung durch Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Annette von Czarnowski: Bewertung des Auswahlverfahrens einer Begabtenfördermaßnahme unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes psychologischer Testverfahren. Betreuung durch Prof. Dr. Margarete Imhof.
  • Astrid Wirth: Zeitperspektive und Prüfungsangst bei Heranwachsenden. Betreuung durch Annette Otto (PhD).