Themenübersicht Bachelorarbeiten

 

Dezember 2017
Planspiel Schulalltag: Schwimmen Lernen im Trockenbecken?

Die Abteilung Psychologie in den Bildungswissenschaften bietet regelmäßig das Planspiel Schulalltag als eine Veranstaltungsalternative für das Proseminar „Kommunikation und Interaktion“ an. Was aber lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Wovon hängt es ab, ob sie etwas lernen? Wie nehmen sie das Szenario wahr? Erscheint das Szenario authentisch und realistisch? In welchen Punkten?

Diesen und ähnlichen Fragen gehen Sie in Ihren Bachelorarbeiten systematisch nach. Sie werden diese Lehrveranstaltung aktiv beforschen und dazu beitragen, den Lerneffekt dieses Formats besser zu verstehen.

Betreuerin: Prof. Dr. M. Imhof

Art der Arbeit: Empirische Arbeit / Befragung / Beobachtung

Anzahl der Studierenden: 6

Erstes Treffen: Mittwoch, 6.12.2017, 16 Uhr im Büro Imhof, 01 129 in der Binger Straße 14-16 (Psychologisches Institut)

Anforderungen: Interesse an der Durchführung einer empirischen Arbeit, Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und zum Studium von Artikeln aus psychologischen Fachzeitschriften (auch  in englischer Sprache). Persönliche Anwesenheit bei den Gruppentreffen und bei den Durchführungstagen des Planspiels (12.1. und 13.1.2018 sowie 20.1.2018). Die Arbeit muss bis spätestens drei Monate nach dem Starttermin angemeldet werden.

Betreuung: Unterstützung wird in allen Phasen der Arbeit angeboten (bei Themenfindung, Literaturrecherche, Planung). Zu Beginn werden im Rahmen eines Workshops Grundlagen empirischer Forschungsmethoden erarbeitet, ein Onlinetool zur Literatursuche vorgestellt und Schreibkompetenzen vermittelt).

Online-Interessensbekundung zu diesem Thema am 01.12.2017

 

Januar 2018
Wie belastet sind werdende Lehrkräfte?

In welchem Zusammenhang steht Beanspruchungserleben und persönliche Überzeugung auch schwierige Situationen erfolgreich meistern zu können? Empirische Untersuchung der Beanspruchung und Selbstwirksamkeitserwartung von Lehramtsanwärter in verschiedenen beruflichen Abschnitten: im Studium und Referendariat. Datenerhebung an verschiedenen Standorten: Universitäten und Studienseminaren.

Betreuerin: Dipl. Psych. Alena Karavaya

Art der Arbeit: empirische Arbeit, Befragung

Anforderungen: Interesse an der Durchführung einer empirischen Arbeit, Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und zum Studium von Artikeln aus psychologischen Fachzeitschriften (auch in englischer Sprache). Persönliche Anwesenheit bei dem ersten Gruppentreffen (12.01.2018, 10:15). Die Arbeit muss bis spätestens drei Monate nach dem Starttermin angemeldet werden.

Anzahl der Studierenden: max. 6

Betreuung: Unterstützung wird in allen Phasen der Arbeit angeboten (bei Themenfindung, Literaturrecherche, Planung). Zu Beginn werden im Rahmen eines Workshops Grundlagen empirischer Forschungsmethoden erarbeitet, ein Onlinetool zur Literatursuche vorgestellt und Schreibkompetenzen vermittelt.

Online-Interessensbekundung zu diesem Thema am 08.01.2018

 

Februar 2018
Potentielle Einflussfaktoren professioneller Kompetenz und professionellen Verhaltens bei angehenden Lehrkräften während des Vorbereitungsdienstes

Für angehende Lehrkräfte stellt der Vorbereitungsdienst in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung dar, denn es müssen in dieser Zeit die unterschiedlichsten Kompetenzen erworben bzw. weiterentwickelt werden, die notwendig sind, um die sehr komplexen Unterrichtssituationen im Schulalltag beherrschen zu können.

In Ihrer Bachelorarbeit untersuchen Sie anhand bereits vorhandener Daten aus einem laufenden Projekt zur Evaluation des Vorbereitungsdienstes personale Voraussetzungen (z.B. kognitive Fähigkeiten, Zielorientierung als Lerner, allgemeine Selbstwirksamkeit) als potentielle Einflussfaktoren professioneller Kompetenz und professionellen Verhaltens bei angehenden Lehrkräften.

Betreuerin: Dr. Simone Ohlemann

Art der Arbeit: Empirische Arbeit

Anzahl der Studierenden: Max. 5

Erstes Treffen: Freitag, 09.02.2018, 10 Uhr, Psychologisches Institut, Raum 01-141 (1. Stock) , Binger Str. 14-16 (im Conrad-Gebäude).

Anforderungen: Interesse an der Durchführung einer empirischen Arbeit, Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und Einbeziehung von Artikeln aus psychologischen Fachzeitschriften (auch in englischer Sprache). Die Arbeit muss bis spätestens drei Monate nach dem Starttermin (09.02.2018) angemeldet werden.

Online-Interessenbekundung zu diesem Thema am 01.02.2018

 

März 2018

Kognitive Verarbeitungskapazität und integrative Verarbeitung sprachlicher und bildhafter Informationen

Die Verarbeitung sprachlicher (z.B. Sätze) und dazugehöriger bildhafter Informationen (z.B. Abbildungen) erfordert einen flexiblen Umgang mit der zur Verfügung stehenden kognitiven Verarbeitungskapazität. Um sprachliche und bildhafte Informationen aufeinander zu beziehen und parallel zu verarbeiten, müssen Leser z.B. ihren Aufmerksamkeitsfokus häufig zwischen Text und Abbildung hin und her wechseln. Einschlägige Theorien und erste empirische Befunde weisen darauf hin, dass diese Anforderungen offenbar leichter bewältigt werden können, wenn Lernende über eine höhere kognitive Verarbeitungskapazität verfügen. Diese Annahme soll in weiteren Studien überprüft werden.

Betreuerin: Dr. Myriam Schlag

Art der Arbeit: Empirische Arbeit

Anzahl der Studierenden: Max. 5

Erstes Treffen: tbd

Anforderungen: Interesse an der Durchführung einer empirischen Studie, Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und Einbeziehung von Artikeln aus psychologischen Fachzeitschriften (auch in englischer Sprache).

Online-Interessenbekundung zu diesem Thema am 01.03.2018

 

April 2018
Supervision und Coaching im schulischen Kontext

Lange Jahre galt der Bedarf an Supervision und Coaching als Ausdruck von Unfähigkeit und Inkompetent. Inzwischen sehen viele Lehrkräfte Supervision und Coaching als wirksame, berufsbegleitende Instrumente der Professionalisierung und Qualitätssicherung. Was verbirgt sich genau hinter den Begriffen? Wie unterscheidet man die Qualität der Angebote? Und für wen ist es geeignet?

Diesen und anderen Fragen sollen Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit nachgehen und den Wissensstand der Psychologie zu diesen Themen erforschen.

Betreuerin: Susanna Türk, Dipl.-Psych.

Art der Arbeit: systematischer Review

Anzahl der Studierenden: Max. 6

Erstes Treffen: Donnerstag 5.4.2018, 10 – 12 Uhr weitere Treffen: nach Absprache

Anforderungen: Interesse an der Durchführung eines systematischen Reviews, Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und zum Studium von Artikeln  aus psychologischen Fachzeitschriften (auch  in englischer Sprache). Persönliche Anwesenheit bei den Gruppentreffen. Die Arbeit muss bis spätestens drei Monate nach dem Starttermin (5.4.2018) angemeldet werden.

Betreuung: Unterstützung wird in allen Phasen der Arbeit angeboten (bei Themenfindung, Literaturrecherche, Planung). Zu Beginn werden im Rahmen eines Workshops Grundlagen empirischer Forschungsmethoden erarbeitet, ein Onlinetool zur Literatursuche vorgestellt und Schreibkompetenzen vermittelt.

Online-Interessensbekundung zu diesem Thema am 01.4.2018