Themenübersicht Bachelorarbeiten

Oktober 2021/November 2021

Oktober / November 2021

Planspiel Schulalltag: Schwimmen Lernen im Trockenbecken?

Die Abteilung Psychologie in den Bildungswissenschaften bietet regelmäßig das Planspiel Schulalltag als eine Veranstaltungsalternative für das Proseminar „Kommunikation und Interaktion“ an. Studierende erkunden und reflektieren Formen und Effekte von Klassenmanagement. Beobachterinnen und Beobachter dokumentieren und analysieren die Tiefenstrukturen des Unterricht im Planspiel.

Dabei werden folgende Fragen bearbeitet: Wie entwickelt sich die Gruppendynamik in einer Planspielklasse? Wie beeinflussen sich Merkmale und Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern einerseits und Lehrerinnen und Lehrern andererseits im Planspiel?

Diesen und ähnlichen Fragen gehen Sie in Ihren Bachelorarbeiten systematisch nach. Sie werden diese Lehrveranstaltung aktiv beforschen und dazu beitragen, die das Erfahrungsfeld und die Lernmöglichkeiten dieses Formats besser zu verstehen.

Betreuerin: Prof. Dr. M. Imhof

Art der Arbeit: Empirische Arbeit / Befragung / Beobachtung

Anzahl der Studierenden: 6

  1. Treffen: Mittwoch, 13. Oktober 2021, 16 Uhr über MS Teams (link wird noch verschickt).

Anforderungen: Interesse an der Durchführung einer empirischen Arbeit, Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und zum Studium von Artikeln aus psychologischen Fachzeitschriften (auch  in englischer Sprache). Persönliche Anwesenheit bei den Gruppentreffen (in Absprache) und bei den Durchführungstagen des Planspiels (26.11.,  10-18 Uhr und 27.11.2021, 9-11 Uhr). Die Arbeit muss bis spätestens drei Monate nach dem Starttermin angemeldet werden.

Betreuung: Unterstützung wird in allen Phasen der Arbeit angeboten (bei Themenfindung, Literaturrecherche, Planung). Zu Beginn werden im Rahmen eines Workshops Grundlagen empirischer Forschungsmethoden erarbeitet, ein Onlinetool zur Literatursuche vorgestellt und Schreibkompetenzen vermittelt).

Online-Interessensbekundung zu diesem Thema NUR am 8.10.2021 per email an imhof@uni-mainz.de

 

 

November 2021

 

Null Bock? Selbstmotivationsstrategien für Schüler*innen – ein Unterrichtskonzept für die Sekundarstufe I

Betreuer: Dr. Henrik Bellhäuser
Teamgröße: max. 5 Studierende

 

Art der Arbeit: Unterrichtsevaluation

Theoretischer Hintergrund: In der Pandemie (aber auch schon davor) zeigte sich, dass Schüler*innen teilweise erhebliche Motivationsprobleme haben, wenn sie eigenständig, selbstreguliert Lernen sollen. Insbesondere in der Sekundarstufe I ist dabei ein Absinken der allgemeinen schulischen Motivation zu beobachten (Scherrer & Preckel, 2019). Diverse Selbstmotivationsstrategien wurden bereits entwickelt und empirisch evaluiert (Dignath & Büttner, 2008), sind aber noch nicht hinreichend bekannt unter Schüler*innen.
In dieser Bachelorarbeit soll ein Unterrichtskonzept erstellt werden, das geeignete Selbstmotivationsstrategien für Schüler*innen aufbereitet und diese trainieren lässt. Die fertige Unterrichtsreihe von ca. drei Stunden soll dann an einer Stichprobe eingesetzt und evaluiert werden.

Voraussetzungen: Interesse am Forschungsthema und an der Erstellung und Erprobung eines Unterrichtskonzeptes; Umsetzbarkeit des vorgegebenen Zeitplans; eigenständige Arbeitsweise; Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft zur Recherche und zum Studium von Artikeln aus psychologischen Fachzeitschriften (auch in englischer Sprache); Kontakte zu Schulen wünschenswert

Betreuung: Unterstützung wird in allen Phasen der Arbeit angeboten (bei Themenfindung, Literaturrecherche, Schreibprozess).

Anmeldung: E-Mail an bellhaeuser@uni-mainz.de (Betreff: „Anmeldung Bachelorarbeit Unterrichtskonzept Motivation“) bis spätestens So, den 31.10.2021
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, inwiefern Sie über Kontakte zu Schulen verfügen, die eine Durchführung des Unterrichtskonzeptes ermöglichen könnten, und inwiefern der vorgesehene Zeitplan für Sie einhaltbar ist.

Zeitplan: Erstes virtuelles Treffen am Mo, 8.11.2021, 14-16 Uhr; weitere Treffen nach Vereinbarung; Abgabe Exposé bis spätestens 16.1.2022; Anmeldung HPL bis spätestens 4.2.2022; Abgabe Bachelorarbeit bis spätestens 3.4.2022

 

 

Dezember 2021

„Herausforderung Gruppenarbeit“ – Mögliche Kriterien für eine erfolgreiche Gruppenformation

Betreuerin: M.Sc. Adrienne Müller

Teamgröße: max. 4-5 Studierende

Theoretischer Hintergrund:

Lernen in einem Gruppensetting zeigt deutliche Vorteile Wissen zu etablieren und erweist sich als wirkungsvolle didaktische Strategie zur Leistungssteigerung, da sie Lern- und Sozialisationsprozesse anstößt.

Doch die Frage besteht welche Faktoren Gruppenarbeit zu einer effektiven Strategie für Wissenserwerb machen und wie Gruppenarbeit dafür am besten zu strukturieren ist bzw. welche Faktoren Gruppen zum Scheitern bringt.

Verschiedene, vorgegebene Themenschwerpunkte werden von der Dozentin zur Auswahl gestellt und als Bachelorarbeit angeboten, um der spannenden Forschungsfrage nach potentiellen Kriterien der Gruppenformation nachzugehen.

Sie werden sich zuerst mit der aktuellen Literatur (Englischsprachig) auseinandersetzen, um die Forschungsfrage „Welche Kriterien sind relevant für die Gruppenformation“ näher zu erörtern und ihre eigenen Hypothesen zu bilden. Danach werden Sie ihre Hypothesen prüfen und abschließend berichten.

Voraussetzungen: Interesse an dem Themenschwerpunkt; eigenständige Arbeitsweise; Umsetzbarkeit des vorgegebenen Zeitplans der Bachelorarbeit; Bereitschaft zur Recherche und zum Studium der zugehörigen Literatur in englischer Sprache.

Betreuerin: M.Sc. Adrienne Müller (muadrien@uni-mainz.de)

Art der Arbeit: Empirische/Literatur Arbeit

Erstes Treffen: erfolgt nach Absprache

Anmeldung: Bei Interesse schreiben Sie bitte in der letzten Novemberwoche eine Email an die Dozentin mit dem Betreff „Anmeldung Bachelorarbeit“ sowie einer Begründung.